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05.01.2021

Überprüfung Umsatzsteuer-Kleinunternehmergrenze zum Jahreswechsel

Grundsätzlich sind Ärzte und andere Gesundheitsberufe hinsichtlich ihrer Umsätze (Einnahmen) von der Umsatzsteuer befreit. Diese Befreiung gilt allerdings nur für ärztliche Heilbehandlungen.

Kleinunternehmer mit jährlichen Umsätzen bis € 35.000 sind von der Umsatzsteuer befreit. Bei Ärzten kommt für umsatzsteuerpflichtige Nebeneinnahmen die Anwendung der Ust- Kleinunternehmerbefreiung ungeachtet der Höhe ihrer Honorare aus ärztlicher Heilbehandlung in Betracht.

Solche Umsätze können bei Ärzten innerhalb oder auch außerhalb der Ordination vorliegen. In einer Arztpraxis sind beispielsweise umsatzsteuerpflichtig:

·      Leistungen, die nicht als ärztliche Heilbehandlung einzustufen sind, wie etwa kosmetische Behandlungen,

·      Produktverkäufe, Hausapotheke,

·      bestimmte Gutachten,

·      Schriftstellerei, Vortragstätigkeit usw.

Außerhalb der Arztpraxis: Beispielsweise Umsätze aus einer Wohnungsvermietung.

Die Inanspruchnahme der Regelung bewirkt allerdings, dass unter Umständen Vorsteuerbeträge, die davor abgezogen wurden, berichtigt, also teilweise oder zur Gänze an das Finanzamt zurückgezahlt werden müssen. Dies kann insbesondere bei der Vermietung von Wohnungen eine beträchtliche Belastung nach sich ziehen.


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