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24.10.2019

Neuregelung des „Papamonats“ ab 1.9.2019

Seit 1.9.2019 haben grundsätzlich alle Väter von Neugeborenen unter bestimmten Voraussetzungen als Dienstnehmer Anspruch auf einen sogenannten Papamonat, also einer Freistellung anlässlich der Geburt.

Ein Anspruch auf Fortzahlung der Bezüge durch den Arbeitgeber besteht für den Arbeitnehmer allerdings nicht. Unter bestimmten Voraussetzungen erhält der Vater den „Familienzeitbonus“  von der Krankenkasse.
 
Voraussetzung für die Inanspruchnahme ist der gemeinsame Haushalt sowie die dezidierte Inanspruchnahme der Karenz durch den Vater des Kindes. Die Dauer der Freistellung beträgt ein Monat.
 
Spätestens drei Monate vor dem errechneten Geburtstermin muss eine Vorankündigung erfolgen, nach der
Geburt muss der Vater den Arbeitgeber unverzüglich
von der Geburt verständigen, spätestens eine Woche
nach der Geburt muss die Bekanntgabe des tatsächlichen Antrittszeitpunktes erfolgen. 
 
Es besteht ein Kündigungs- und Entlassungsschutz vom
Zeitpunkt der Vorankündigung, frühestens vier Monate vor dem errechneten Geburtstermin, bis vier Wochen nach Ende des Papamonats.
 
Die Inanspruchnahme des Papamonats erfolgt als freie
Entscheidung des Arbeitnehmers, eine Verpflichtung
zur Inanspruchnahme besteht nicht.

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