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11.06.18

Kapital-Meldungen der Banken führen zu Steuerprüfungen

Von den Banken erfolgen bei größeren Kapitaltransaktionen standardmäßig Meldungen an die Finanzverwaltung.

Diese werden jährlich im Nachhinein ausgewertet und können  bei „Auffälligkeiten“ zu einer schriftlichen Anfrage des Finanzamtes oder auch gleich einer Steuerprüfung führen.


Die in den letzten Monaten bei Mandanten unserer Kanzlei angelaufenen Steuerprüfungen wurden zumeist auf diese Weise ausgelöst. Bei näherer Betrachtung der Fälle zeigt sich, dass die den Finanzämtern vorliegenden Meldungen der Banken über Kapitalflüsse völlig überhöht waren und dem Doppelten bis Vierfachen der tatsächlichen Geldtransaktionen entsprachen.


Dies ist nach unserer Analyse darauf zurückzuführen, dass ein Geldbetrag, welcher von einer Person über mehrere Bankkonten der Reihe nach bewegt wird, von den Banken auch entsprechend oft an die Finanz gemeldet wird. Insbesondere bei Immobilienkäufen führt dies zu einer unglaublichen Kumulierung, da der Kaufpreis einer Wohnung von beispielsweise € 350.000, welcher im Zuge der  Bezahlung mehrere Bankkonten durchläuft, zu einer Kapitalflussmeldung von 1 Million führen kann.
Als Konsequenz kann nur empfohlen werden, die eigenen Überweisungen von Bankkonto zu Bankkonto zu minimieren.


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