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09.8.2017

Was ist bei jugendlichen Arbeitnehmern zu beachten?

Wie schaut es mit Jugendlichen im Arbeitnehmerschutzrecht aus?

Jugendliche im Arbeitnehmerschutzrecht
-sind Personen, die das 15. Lebensjahr vollendet haben und der allgemeinen Schulpflicht nicht mehr unterliegen,
-bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.


Wochenfreizeit
Die wöchentliche Freizeit muss für Jugendliche zwei zusammenhängende Kalendertage betragen. Einer dieser Tage muss der Sonntag sein.
Die wöchentliche Ruhezeit hat spätestens am Samstag 13 Uhr, bei notwendigen Abschlussarbeiten um 15 Uhr, zu beginnen. Abweichungen und Ausnahmeregelungen gibt es für das Gastgewerbe, den Einzelhandel, für sonstige Betriebe, wenn es im Interesse der Jugendlichen liegt oder aus organisatorischen Gründen notwendig ist.

Sonn- und Feiertagsruhe
Grundsätzlich ist Sonn- und Feiertagsarbeit verboten.
In Krankenpflegeanstalten, in Pflegeheimen, bei Musikaufführungen, bei Theatervorstellungen, auf Sport- und Spielplätzen und im Gastgewerbe sind Arbeiten an jedem zweiten Sonntag erlaubt.
Im Gastgewerbe können Jugendliche unter bestimmten Voraussetzungen an aufeinander folgenden Sonntagen nach einer Meldung an das Arbeitsinspektorat beschäftigt werden.


Nachtarbeit
Jugendliche dürfen in der Nacht (20 Uhr bis 6 Uhr) nicht beschäftigt werden.
Die tägliche Arbeitszeit beträgt im Regelfall acht Stunden, die Wochenarbeitszeit 40 Stunden.
Innerhalb einer Woche kann die tägliche Arbeitszeit auf bis zu neun Stunden ausgedehnt werden, wenn dadurch eine längere Wochenfreizeit, z.B. ein längeres Wochenende, erreicht wird.

Urlaub
Jugendliche können verlangen, dass mindestens zwei Wochen ihres Urlaubs zwischen dem 15. Juni und 15. September liegen.


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