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22.06.2017

Umsatzsteuer bei Kauf einer Vorsorgewohnung

Der Kauf einer Vorsorgewohnung als Kapitalanlage und Aufbesserung einer künftigen Pension gehört zu den beliebtesten Anlagemöglichkeiten.

Der Kauf einer Vorsorgewohnung als Kapitalanlage und Aufbesserung einer künftigen Pension gehört zu den beliebtesten Anlagemöglichkeiten. Bei entsprechend langfristiger Vermietungsabsicht (allfällige Veräußerung oder Privatnutzung wird erst nach 20 Jahren ins Auge gefasst) empfiehlt sich ein Kauf mit Ausweis der Umsatzsteuer im Kaufvertrag samt Vorsteuerabzug.


Als Vorsorgewohnungen bezeichnet man Eigentumswohnungen, die für die langfristige Vermietung zu Wohnzwecken erworben werden. Für Wohnraumvermietung fallen grundsätzlich 10% USt an. Sofern man als Kleinunternehmer gelten kann (sämtliche umsatzsteuerpflichtigen Einnahmen eines Jahres unter € 30.000), wäre es möglich, ohne USt zu vermieten. Aber auch der Kleinunternehmer kann optieren, um in den Genuss des Vorsteuerabzugs für den Wohnungserwerb zu kommen.


Der Vorsteuerabzug steht nach Fertigstellung der Wohnung und frühestens mit der Bezahlung des Kaufpreises zu. Erst nach Wohnungsübergabe kann man die gesamte Vorsteuer geltend machen. Die Vorsteuer auf Anzahlungen bekommt man nur dann rückerstattet, wenn die Vermietungsabsicht nachgewiesen werden kann.


Die Vorsteuer kann auch überrechnet werden: Der Käufer lässt das Vorsteuerguthaben auf seinem Steuerkonto zur Gänze auf das Steuerkonto des Verkäufers überrechnen. So muss der Käufer nur den Nettokaufpreis direkt an den Verkäufer bezahlen. Es muss natürlich ausreichendes überrechenbares Guthaben auf dem Finanzamtskonto des Käufers bestehen.
Die mit dem Kauf und der Verwertung einer Anlagewohnung zusammenhängenden Fragen sind komplex, wir stehen Ihnen diesem Zusammenhang gerne beratend zur Seite.


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